Ich weiß, es klingt nach Hokus Pokus, aber die Wissenschaft hat mal wieder unter Beweis gestellt, dass es funktioniert: Abnehmen durch das bloße Verändern unserer Atmung.

Und tatsächlich ist es auch plausibel, wenn man das ganze mal genauer unter die Lupe nimmt: Wenn wir gestresst sind, atmen wir ungesund, nämlich flach und kurz, weil die Atmung bereits auf Rippenhöhe stagniert. Unsere Organe benötigen aber die Atmung als eine Art Massage, um optimal zu funktionieren. Insbesondere die Verdauung braucht für einen raketenschnellen Stoffwechsel tiefe Atemzüge bis in den Bauchraum – in der indischen Heilkunst ist das dabei entstehende Verdauungsfeuer als „Agni“ bekannt. Dann verdauen wir die Nahrung effektiver und die Heißhungerattacken sinken. Bei vielen Menschen ist dieser Stoffwechsel durch die ungesunde Lebensweise aus dem Gleichgewicht geraten – wir haben es aber in Hand, ihn durch verschiedene Maßnahmen wie Ernährungsumstellung, Bewegung und eben Übungen wie diese wieder ins Lot zu bringen –

Das Tolle daran: Trainieren können wir jederzeit und überall.

Zu Beginn der Schlankatmung: Versorgt jeder Atemzug auch den Bauchraum mit Sauerstoff? Wenn dies nicht der Fall ist: Augen schließen, tief durch die Nase einatmen und die Luft durch die Nasenflügel bis hinunter zum Bauchnabel einziehen. Dabei hebt sich die Bauchdecke und beim Ausatmen zieht sich die Bauchdecke nach innen. Übung täglich mindestens fünf Mal wiederholen. Dazwischen Pause und beobachten, wie sich Ihr Atmen verändert. Ziel ist es, irgendwann immer so tief zu atmen, ohne bewusst darauf zu achten – und nach und nach die Wirkung an den Hüften zu spüren.

 

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