Seife_hygiene_waschen_sauber_machen

Hach und schon wieder so ein heikles Thema: die Intim-Pflege! Aber keine Angst, ich erspare Ihnen unangenehme Anekdoten, die mir Mitmenschen im Laufe der Zeit erzählt haben. Manche Kolleginnen sind da ja völlig schamlos: Kommen morgens ins Büro, ziehen die Jacke aus und sagen im Vorbeigehen in die Runde: Mannomann, ich hab ja wieder meine Tage – musste heute schon drei Mal den Tampon wechseln!“ Als würden sie vom samstäglichen Supermarkt-Besuch erzählen! Fehlt eigentlich nur noch, dass sie ein Foto davon bei Facebook posten.

Andererseits ist es manchmal auch lustig, darüber zu sprechen. Ich werde nie vergessen, als in meiner Rettungsdienst-Ausbildung das Thema Gynäkologie dran war und wir darüber sprachen, wie stark vaginale Blutungen bei welchem Krankheitsbild sein können. Mein Mit-Student Clemens stellte eine zugegebenermaßen etwas dümmliche Frage, woraufhin die Lehrerin dieser Unterrichtsstunde, eine antroposophische Hebamme, zu ihm sagte: „Aber Clemens! Versetzen Sie sich doch bitte mal in die Lage einer Scheide …“

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Trotzdem, ohne allzu viele Details, ein Tipp, den wir unbedingt beachten sollten: Unterwäsche aus Synthetik, Slipeinlagen und alkalische Seifen zerstören den Säureschutzmantel und fördern unangenehme Gerüche, da der pH-Wert unserer Haut im Laufe des Tages von fünf auf neun bis zehn steigt, also ohnehin immer alkalischer wird. Wenn die säureliebenden „Türsteher“ nun auch noch durch zu viel Seife außer Gefecht gesetzt werden, haben unerwünschte Erreger ein leichtes Spiel. Infekte und Körpergeruch sind die Folge. Also, auch im Intimbereich gilt: Nicht zu viel Duschgel verwenden! Ganz nach dem altbekanntem Motto: „Wer seift, der stinkt.“ Besser ist klares Wasser oder eine milde, saure Seife.

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