Morgens dank Schlummertaste noch ein paar Minuten länger schlafen – wer liebt das nicht? Doch das Umdrehen und Weiterschlafen macht uns auf Dauer krank.

Snoozer aus!

Sie ist in meinen Augen wirklich ein Paradebeispiel für das schöne Sprichwort von Zuckerbrot und Peitsche: Die Snooze-Funktion auf dem Handy oder dem Wecker. Nur noch ein Mal umdrehen und ein paar Minuten weiterschlafen – gerade morgens im Winter ein Geschenk. Von wegen! Klar, einerseits schenkt es uns ein paar Minuten Schlaf. Aber: Es macht uns auch krank. Denn sobald der Wecker zum ersten Mal klingelt, schüttet der Körper das wach machende Hormon Serotonin aus, um uns aus dem Bett zu locken. Wer jetzt die Snooze-Taste aktiviert und noch einmal einschlummert, kurbelt die Produktion des Schlafhormons Melatonin wieder an, der Schlafzyklus geht von vorne los – ein Hin und Her für den Körper!

Die Energie der Wachhormone richtig nutzen

Der unruhige Schlaf, der daraufhin folgt, raubt zudem deutlich mehr Energie als er bringt. Kein Wunder, dass wir uns nach dem Aufstehen wie gerädert fühlen und schlecht in den Tag starten. Einigen neuen Schlafstudien zufolge führt das ständige Drücken der Schlummertaste auf die Dauer sogar zur sogenannten „Schlafträgheit“, die mit einem erhöhten Body-Mass-Index und einem größeren Risiko für Diabetes Typ 2 einhergeht. Besser, auch wenn es am Anfang ungewohnt ist: Lieber gleich eine halbe Stunde länger schlafen und dann sofort aufstehen und die Energie der Wachhormone nutzen!

 

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