Wir fragen Google oder Siri, wenn wir Fragen haben, verabreden uns per Whatsapp und schauen Filme online. Ist der Akku dann leer, sind wir schon kurz davor, uns Valium zu besorgen. Digitale Medien sind ein Segen – aber auch Fluch.

Das Problem: Durch die ständige Erreichbarkeit sind wir bzw. unsere Zellen permanent gestresst, sie regenerieren zu wenig bzw. gar nicht. Der für unser körperliches und seelisches Gleichgewicht so wichtige Wechsel zwischen An- und Entspannung findet nicht mehr statt – unser Körper und Geist sind immer in Alarmbereitschaft. Zudem haben Suchtexperten herausgefunden: Die Geräusche der regelmäßig eingehenden Nachrichten per Whatsapp und E-Mail erzeugen durch die Dopaminausschüttung des Belohnungssystems ein ähnliches Suchtverhalten wie Drogen. Für immer mehr Menschen eine Belastung. Die Rettung: Digital Detox – die bewusste „Entgiftung“ von Erreichbarkeit und Strahlung! Digitale Medien nutzen – aber sinnvoll und somit in gesundem Maß.

Meine Top 5 des Digital Detox:

1.

Während der Mahlzeiten Handy auf lautlos stellen und vom Tisch verbannen – Oma und Freunde werden zurückgerufen

2.

Handyfreies Schlafzimmer – analogen Wecker wieder aus der Flohmarktkiste holen!

3.

Kein Smartphone oder Tablet, wenn wir mit der Familie gemeinsame Zeit verbringen

4.

Festlegen, wie oft Mails und Nachrichten gecheckt werden.

5.

Zwei Stunden vor dem Schlafen gehen nicht auf Bildschirme schauen. Studien haben bewiesen: Die Helligkeit der blauen Lichtwellen hemmt die Ausschüttung des des Schlafhormons Melatonin und signalisiert: Wachbleiben! Wenn es abends mal gar nicht ohne Arbeit am Laptop geht: Brille mit Blaufilter oder bernsteinfarbenen Gläsern tragen.

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