schlafen-müde-Frühjahrsmüdigkeit-Schlafmuetze-schlechte-Laune-Winter-Winterblues-aufstehen

Über den Dauerbrenner-Kalauer „Morgenstund hat Gold im Mund“ können Morgenmuffel ja im Allgemeinen nur lachen. Beziehungsweise gar nicht lachen. Vor allem im Herbst ist es für viele noch schwieriger als sonst, motiviert aus dem Bett zu springen und energiegeladen in den Tag zu starten.

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Wir mutieren quasi zu Faultieren und würden am liebsten Winterschlaf halten, bis es wieder Frühling ist. Kein Wunder: Morgens ist es dunkler, kälter und ungemütlicher. Schuld an der verstärkten morgendlichen Müdigkeit ist das in der Dunkelheit ausgeschüttete Schlafhormon Melatonin, das normalerweise unseren Tag-Nacht-Rhythmus aktiviert, aber jetzt morgens weiter aktiv ist, obwohl wir ins Büro müssen.

Am schlimmsten ist es für die sogenannten Eulen. Noch nie gehört? Wir unterscheiden zwischen zwei unterschiedlichen Schlaftypen. Team Eule und Team Lerche quasi. Lerchen können ohne Probleme am Morgen aufstehen und fühlen sich fit und munter. Eine Eule ist genau das Gegenteil: Sie ist eher nachtaktiv und kommt morgens nur schwer aus dem Bett. Und ändern können wir diese genetische Prädisposition leider nicht. Aber: Wenn wir unseren Typen kennen und ihn akzeptieren, können wir eine Eule zumindest in eine Lerche verkleiden. Hier sind meine Top 4 für für den winterlichen Lerchen-Morgen.

Vorhänge und Rollos im Winter offenlassen

Der größte Feind des Schlafhormons Melatonin ist: Licht. Deshalb sollten wir alle Vorhänge über Nacht offen lassen. Wer vor dem Hellwerden aufstehen muss: Spezielle Tageslichtlampen mit einem natürlichen Licht kaufen und ans Bett stellen.

Ohne Kaffe am Morgen, ohne mich

Rituale schaffen – wir können zum Beispiel vor dem Schlafengehen immer vier Seiten eines Buches lesen. Sobald unser Körper merkt, dass es zu unserer Routine gehört, nach dem Lesen schlafen zu gehen, gehört diese Tätigkeit zum neuen Biorhythmus. Dadurch wird uns das Einschlafen am Abend erleichtert und wer schnell einschläft, wird wohlmöglich auch gut schlafen und kann am nächsten Morgen putzmunter aus dem Bett springen.

Augen zu und durch

Ja, diesen Tipp muss ich ihnen leider geben, denn er hilft: Eine kalte Dusche am Morgen. Durch das plötzlich kalte Wasser fährt unser Körper sofort einen Gang höher und wird munter. Natürlich sollten wir uns dabei nicht sofort eiskalt abduschen, sondern an den Füßen und Beinen mit lauwarmen Wasser beginnen und dann langsam kälter stellen und nach und nach den restlichen Körper abduschen. Wem diese Methode zu hart ist, kann es mit dem geöffneten Fenster probieren. Lüften sie ihre Wohnung ordentlich durch und nehmen sie einige tiefe Atemzüge an der frischen Luft. Sie werden merken, dass Sie sofort einen klaren Kopf bekommen.

Sport ist kein Mord

Bewegung bringt den Kreislauf erst so richtig in Schwung. Und nein, dafür müssen wir nicht ins Fitnessstudio. Auch ein kuschliges Bett kann ein toller Trainingspartner sein. Denn es reicht schon sich ausgiebig im Bett zu räkeln und sich zu strecken sowie einige gezielte Atemübungen durchzuführen. Mit diesem Trick sollte das Aufstehen doch ein Klacks sein!

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