Low_carb_Kohelnhydrate_Ernaehrung_Rezept_Essen_kochen

Jedes Jahr drucken die Frauenzeitschriften Unmengen an vermeintlichen Wunderdiäten auf ihre Titelseiten. Alles Quatsch, in meinen Augen. Das Einzige, was funktioniert – und ich habe wirklich alles getestet –, ist die gute alte Low Carb-Methode.

Das bedeutet: weniger Kohlenhydrate, also weg mit Reis, Pasta, Brot und zu vielen Kartoffeln. Der Nachteil: Am Anfang ist die Umstellung hart, Nebenwirkungen wie Müdigkeit und Schlappheit machen uns zu schaffen.

Der Grund, warum Low Carb müde macht, ist der veränderte Energiestoffwechsel. Statt Kohlenhydraten soll der Körper Fett verbrennen – und dafür benötigt er Enzyme, die nicht sofort bereitstehen. Der Körper steht also quasi mit leeren Händen da: Kein Zucker mehr da, und die Enzyme zur Fettverbrennung muss er erst mal produzieren.

Der neue Energiestoffwechsel, der dann eintritt und Heißhunger und Müdigkeit eliminiert, nennt sich Ketose. Jetzt verbrennt der Körper Fett in rauen Mengen, wir nehmen ab – rund um die Uhr. Und die Energie kommt auch zurück. 

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Anleitung für den Start

  1. Starten Sie an einem Freitag! Müde im Office rumhängen sieht kein Chef gern. Besser Tage wählen, an denen nicht viel passiert – eine hervorragende Ausrede für ein faules Sofa-Wochenende..

2. Gegen Unterzuckerung und Magenknurren helfen Lebenmittel mit wenig Kohlenhydraten wie Äpfel oder Suppe.

3. Kein Sport! Der Blutzuckerspiegel ist anfangs ziemlich niedrig, die Energie knapp. Deshalb ein paar Tage keinen Sport machen.

4. Low Carb funktioniert nur, wenn Sie Kohlenhydrate wirklich konsequent minimieren. Solange wir zwischendurch wieder zuschlagen, ist der Körper im Enzym-Chaos: Soll er nun fett- oder kohlenhydratverbrennende Enzyme bilden? Nehmen Sie ihm die Entscheidung ab und ihre Bikinifigur in die Hand!

Drei Low Carb Tipps:

1. Perfekt für Pasta-Lover, die Kohlenhydrate sparen möchten: Sogenannte Zoodles sind Nudeln aus Zucchini oder anderen Gemüsesorten in Spaghettiform. Mit einer leckeren Pasta-Sauce kombiniert schmecken sie toll. Außerdem haben sie nicht nur deutlich weniger Kalorien, sondern auch jede Menge gesunde Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. Ein heißer Tipp: Zucchini-Lasagne mit Frischkäse.

Kleinere Mengen Zucchininudeln können per Sparschäler oder mit einem scharfen Messer machen. Praktischer geht es mit einem Spiralschneider oder sogenannten Spiralizer.

  1. Eiweiß-Brot gibt es mittlerweile bei vielen Bäckereien – sie haben einen deutlich geringeren Kohlenhydrate-Anteil und Sie müssen die Butter nicht ohne Unterlage essen.
  1. Fertige Low-Carb-Pizza können Sie im Supermarkt kaufen – und mit sämtlichen Leckereien inklusive Käse belegen. Mein Favorit: Mit Crème fraîche bestreichen und Lachsstücke drauflegen. Im Anschluss den Rest der Crème fraîche draufklecksen und ein wenig Käse drüberstreuen.
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